
Explosiv: Trump trifft Selenskyj beim Papst – Platzt Kriegsbombe unter dem Altar?
Beim Begräbnis von Papst Franziskus treffen Donald Trump und Wolodymyr Selenskyj aufeinander – mitten im geopolitischen Pulverfass. Der US-Präsident tobt, weil Selenskyj seinen Friedensplan blockiert. Gleichzeitig schlagen Raketen auf Kiew ein. Reden die beiden noch – oder kommt es unter dem Altar zum Eklat?

Die ganze Welt blickt nach Rom – doch nicht nur wegen Papst Franziskus. Beim feierlichen Begräbnis auf dem Petersplatz treffen ausgerechnet US-Präsident Donald Trump und der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj aufeinander.
Eine Begegnung von gewaltiger symbolischer und politischer Sprengkraft – mitten in einer Phase eskalierender Spannungen. Seit Mittwoch ist Trump auf Selenskyj gar nicht gut zu sprechen – allerdings nicht zum ersten Mal.
„Friedensbombe“ geplatzt? Trump will Deal – Selenskyj blockiert
US-Präsident Trump hat erklärt, „einen Deal mit Russland“ zu haben. Nur: Selenskyj weigert sich. Der ukrainische Präsident lehnt Trumps Friedensvorschlag, der neben dem Einfrieren der Frontlinien auch die Anerkennung der Krim als russisch vorsieht, kategorisch ab. „Das steht außerhalb unserer Verfassung“, betonte Selenskyj.
Trump konterte wütend: „Wenn er die Krim haben will, warum hat er nicht vor elf Jahren dafür gekämpft?“ Und weiter: „Er kann Frieden haben – oder alles verlieren.“ Auf seiner Plattform Truth Social nannte Trump Selenskyj einen „Mann ohne Karten“. Im Weißen Haus sagte er wörtlich: „Ich glaube, wir haben einen Deal – aber mit Selenskyj ist es schwieriger als gedacht.“
Experte Bryen: Selenskyj torpediert Trumps Friedensbemühungen
„Wolodymyr Selenskyj hat den Friedensbemühungen der Trump-Regierung einen schweren Schlag versetzt“, kommentiert der US-Sicherheitsexperte Stephen Bryen auf seinem Blog Weapons and Strategy.
„Kurz nachdem Wladimir Putin – in einem bedeutenden Bruch mit der bisherigen russischen Linie – seine Gesprächsbereitschaft mit Selenskyj signalisiert hatte, lehnte Selenskyj selbst den von US-Unterhändlern unterbreiteten Vorschlag ab.“
EU gegen Trump-Plan – Europäer gespalten
Laut Bryen agiert das Trump-Team in enger Abstimmung mit europäischen Regierungen – aber bewusst ohne die EU.
Deren Außenbeauftragte Kaja Kallas stellte klar:„Die EU wird die Annexion der Krim durch Russland niemals anerkennen“ – exxpress berichtete.
Empörung in Washington – aber auch in Europa
Bryen warnt: „Alle Bemühungen könnten bedeutungslos werden, wenn Selenskyj – wie derzeit – nicht kooperiert.“ Mit seiner Blockade habe sich der ukrainische Präsident nicht nur in Washington, sondern auch bei Partnern in Europa unbeliebt gemacht. „Selenskyjs Ablehnung – insbesondere bezüglich der Krim – hat in der US-Regierung und bei europäischen Partnern Empörung ausgelöst, die auf eine gemeinsame Friedenslösung gehofft hatten.“
Das geplante hochrangige Außenministertreffen in London wurde daher deutlich herabgestuft: Statt Außenminister Marco Rubio oder Sondergesandtem Steve Witcoff kam nur General Keith Kellogg – „ohne besonderes Mandat“, wie Bryen betont. Die entscheidende Frage laute: „Will Selenskyj den Deal grundsätzlich torpedieren? Oder versucht er lediglich, durch sein Veto mehr Zugeständnisse der USA zu erzwingen? Wahrscheinlich beides.“
Moskau greift Kiew an – während Trump Deal verkündet
Trump verkündete in der Zwischenzeit öffentlich: „Ich glaube, wir haben einen Deal mit Russland.“ Doch während in Washington von Frieden die Rede ist, schlägt in der Ukraine der Krieg zu.
Bei einem nächtlichen Drohnenangriff wurden mindestens neun Menschen getötet, 63 verletzt – darunter mehrere Kinder. Explosionen erschütterten auch Charkiw, Odessa und Dnipro. Selenskyj brach daraufhin seine Südafrika-Reise ab und erklärte:
„Massive Angriffe auf unsere Infrastruktur und Bevölkerung – die Welt muss endlich verstehen, was hier wirklich passiert.“
Rom als Bühne der diplomatischen Eiszeit
Am Samstag stehen sich Trump und Selenskyj in Rom gegenüber. Doch statt Diplomatie herrscht eisiges Schweigen. Auch Moskau gießt Öl ins Feuer und schiebt Kiew den Schwarzen Peter zu: „Selenskyj ist unfähig, Frieden zu schließen“, erklärte Außenamtssprecherin Maria Sacharowa. „Seine Unfähigkeit, eine Vereinbarung zu schließen, wird von Minute zu Minute deutlicher.“
Russland sei bereit – Selenskyj verhindere den Frieden, lautet die offizielle Linie aus dem Kreml.
Putin bleibt fern – Russland schickt Kulturministerin
Wladimir Putin wird dem Begräbnis fernbleiben – wegen des internationalen Haftbefehls. Russland wird lediglich durch Kulturministerin Olga Ljubimowa vertreten. Ein diplomatisches Signal: präsent, aber distanziert.
Trump will Zeit gewinnen – und Russland beschwichtigen
Was folgt nun? Laut Bryen ist die Agenda des bevorstehenden Treffens zwischen Witcoff und Putin noch unklar. Doch eine These liege nahe: „Die Trump-Regierung will Zeit gewinnen, um russische Militäroffensiven zu verhindern.“ Ein Mittel dazu könnten Sanktionslockerungen oder wirtschaftliche Zugeständnisse sein. „Das würde auch ein Signal an Selenskyj senden: Die USA machen auch ohne ihn weiter.“
Bryen nennt sogar ein mögliches Feld der Zusammenarbeit: „Verstärkte Kooperation in der Raumfahrt – etwa zwischen SpaceX und Roskosmos, der russischen Raumfahrtagentur.“
Odessa als nächstes Ziel?
Bryen verweist zudem auf den früheren NATO-Oberbefehlshaber General Wesley Clark, der warnt: „Russlands Ziel ist die Einnahme von Odessa.“ Dieser Erfolg würde einem russischen Sieg im Ukrainekrieg gleichkommen. Bryen glaubt: Die Trump-Regierung könnte versuchen, genau das zu verhindern – solange noch Zeit bleibt.
Stephen Bryen ist in sicherheitspolitischen Kreisen kein Unbekannter: Er war stellvertretender Unterstaatssekretär im US-Verteidigungsministerium, gründete die Defense Technology Security Administration (DTSA), leitete Finmeccanica North America und ist heute Senior Fellow am Center for Security Policy sowie am Yorktown Institute.
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